Veranstaltung (22.06, 19 Uhr): Zusammen haben wir eine Chance (Film+Podiumsdiskussion)

Wir freuen uns, unsere nächste Veranstaltung zu antirassistischen Selbstorganisation ankündigen zu
können. Anhand des Filmes „Zusammen haben wir eine Chance“ wollen wir mit unseren vier Podiumsgästen
über ihre Erfahrungen und Perspektiven auf die Selbstorganisation von Betroffenen sprechen und die
Geschichte und Vielfalt selbstorganisierter antirassistischer Kämpfe sichtbar machen. Also sagt
allen euren Freund*innen und Genoss*innen Bescheid und meldet euch unter nsuschauhin@gmx.de oder bei
Signal/WhatsApp unter +31 685 478 282 an. Die Veranstaltung wird mit begrenzter Teilnehmerzahl im
Bürgerhaus Wilhelmsburg stattfinden und online übertragen.

Den Link zum Film „Zusammen haben wir eine Chance“ bekommt ihr nach Anmeldung zugeschickt und
könnt euch den ab einer Woche vor Veranstaltungstermin online anschauen. Auch den Link zum Live-Stream
bekommt ihr zugeschickt.

Anmeldung unter nsuschauhin@gmx.de oder bei Signal/WhatsApp unter 01781003487
Bitte gebt bei der Anmeldung an, ob ihr online oder im Bürgerhaus an der Veranstaltung teilnehmen möchtet.



Am Sonntag (9.5) findet der Alternative Hafengeburtstag wieder im Kleinen statt (5 für 2, Vöner, …)

Auch dieses Jahr findet der Alternative Hafengeburtstag aufgrund von Corona dezentral und im Kleinen statt. Mit dabei sind neben uns, die Sauerkrautfabrik, das Incito und Viertelzimmer, sowie das Centro. Ceckt unten stehende Links aus, was bei den anderen Zentren am Sonntag geht. Bei uns gibt es wie gewohnt
selbstgemixten Soli-Schnaps (Rote Hilfe aka. Mexxi und Sauren in 0,5 l Flaschen inkl. Kurzebecher)
und Vöner, die wir euch zu einem Ort eurer Wahl auf der Insel liefern.

Schnaps und Vöner können ab sofort bis zum 8.5 (bis 24 Uhr) über Signal oder Mail vorbestellt werden. Oder ihr bestellt am Sonntag ab 13:12 Uhr bis 21 Uhr direkt per Telefon (eine Bestellung vor Ort ist nicht möglich, da wir eine Menschenansammlung vorm Laden vermeiden wollen).

Bestellung

Wichtig: Bitte bei der Bestellung Name, Ort/Adresse mit wo geklingelt werden soll oder Selbstabholung,
gewünschte Bestellzeit und eine Kontaktmöglichkeit angeben. Es können nur ganze Flaschen Rote Hilfe
oder Saurer bestellt werden!

bis 8.5 (24 Uhr): Signal: +31 685 478 282;     Mail: aahg-bestellung@riseup.net

am 9.5 (ab 13:12 Uhr): Telefon: 040 28530571 (Bestellung über Signal oder Mail dann nicht mehr möglich)

Die Erlöse gehen an die Spendenkampagne zum Erhalt linker Zentren: https://hausvernetzunghh.blackblogs.org/

Das geht an dem Tag noch bei:

der Sauerkrautfabrik: https://sauerkrautfabrik.org/Veranstaltung/alternativer-alternativer-antifaschistischer-hafengeburtstag/?instance_id=3860

dem Viertelzimmer: https://www.viertelzimmer.net/news/9-mai-2021-alternativer-alternativer-antifaschistischer-hafengeburtstag/

dem Centro: https://www.centrosociale.de/termin/2021-05-09/alternativer-alternativer-hafengeburtstag-nur-draussen

dem Libertären Zentrum: https://www.libertaereszentrum.de/

dem Incito: haben keine Homepage, müsst ihr vor Ort auschecken (Balduinstraße) oder Brieftauben hin schicken


Veranstaltung (online): Kaffe oder Koka? Die Verteidigung der indigenen Selbstverwaltung gegen Drogen- und Gewaltwirtschaft im Cauca/Kolumbien

Videostream am 25. Juni 2020, 19 Uhr

Seit 50 Jahren kämpft im kolumbianischen Departamento Cauca eine Bewegung kleinbäuerlicher,
indigener Gemeinden gegen ihre rassistische und ökonomische Ausgrenzung. Trotz massiver
Repression und inmitten eines bewaffneten Konflikts hat sie damit umfassende Selbstverwaltungs-
und Landrechte sowie kulturelle Anerkennung erreicht. In 94 indigenen Selbstverwaltungsgebieten
organisieren aktuell rund 264.000 Menschen ihre Verwaltung, sowie Teile ihrer Bildung,
Gesundheitsversorgung und Wirtschaft nach eigenen Vorstellungen. Mit der Guardia Indígena
schützen unbewaffnete Selbstverteidigungseinheiten die autonomen Gemeinden. Das Land ist
unveräußerlicher Kollektivbesitz.

Nun droht vielen Gemeinden jedoch eine neue Gefahr: Wegen ausbeuterischer Marktstrukturen
lohnt sich für viele Kleinbäuer*innen im Cauca wirtschaftlich nur noch der Anbau von Koka oder
Marihuana. Was individuell eine Lösungsstrategie darstellt, ist gesellschaftlich fatal. Der bewaffnete
Konflikt hat sich mittlerweile in einen undurchsichtigen Drogenkrieg verwandelt. Verschiedenen
bewaffneten Gruppen kämpfen untereinander um Anteile an der Drogenwirtschaft, um Gebietskontrolle
und gegen die Selbstverwaltung. Dutzende indigene Amtsträger*innen wurden ermordet. Vom Staat im
Stich gelassen, arbeiten die Gemeinden an selbstbestimmten Alternativen gegen die tödliche Bedrohung.

Martin Mäusezahl ist Teil des Kaffeekollektiv Aroma Zapatista, das solidarisch gehandelten Kaffee der
Bewegung importiert. Er besuchte im Februar verschiedene Selbstverwaltungsgebiete.

In einem bebilderten Videostream stellt er die Bewegung vor, erklärt die aktuelle Konfliktlage und
beschreibt, wie die Bewegung darauf reagiert. Im Anschluss an den Stream werden Fragen
beantwortet und diskutiert. Eure Fragen und Beiträge könnt ihr uns per Telegram, Signal, SMS oder
Anruf während und nach dem Stream auf +31 68 54 7 82 82 zukommen lassen.

Den Link zum Videostream findet ihr unter:

twitch.tv/infostream

 Eine Veranstaltung des Infoladen Hamburg-Wilhelmsburg und des
Kaffeekollektiv Aroma Zapatista

 


„Lauf gegen Rechts“ um den Spreehafen

Seit neun Jahren findet der vom FC St. Pauli organisierte „Lauf gegen Rechts“ jährlich statt.
Wegen Corona muss der Lauf jedoch dieses Jahr leider in seiner eigentlichen Form ausfallen.
Stattdessen wird im Monat Juni jetzt individuell oder als kleines Team gegen Rechts gelaufen.
Das Infoladen-Team war am Sonntag am Start und wir sind links um die Elbinsel-Alster (Spreehafen)
gegen Rechts gelaufen. Wer noch gegen Rechts laufen möchte, im Laden gibt es noch offizielle
Startnummern, die gerne abgeholt werden können.
Mehr zum „Lauf gegen Rechts“, gibt’s hier: http://www.fcstpauli-marathon.de/start/?page_id=713
Run and stay anti-fascist!

 


Was bedeuten die Corona-Auflagen für den Infoladen?

Aufgrund der bestehenden staatlichen Corona-Maßnahmen ist auch die Nutzung des Infoladens stark
eingeschränkt. Küfa, Sprachhafen, ACAB, WiSo und Co. finden derzeit leider nicht statt (teilweise gibt
es digitale Alternativen). Seit einer Woche ist es jedoch wieder möglich, den Laden während der
Infocafé-Schichten zu nutzen – sei es für Anfragen, Bücherausleihen, Infrastrukturausleihen,
Kopieren/Faxen etc.