aussageverweigerung
Gestern, am Donnerstag, den 3. November kamen um kurz nach 15Uhr, während der regulären Öffnungszeiten, 2 Personen in den Infoladen, die während mehreren Minuten versucht haben Informationen zum Verhältnis „Infoladen Wilhelmsburg – Wagenplatz Zomia“ zu erhalten. Sie haben sich nicht vorgestellt, noch ausgewiesen, waren vom Auftreten und der Fragestellung her jedoch eindeutig Polizeibeamte in Zivil (vielleicht auch vom Verfassungsschutz).

Konkret haben sie in der kurzen Zeit versucht heraus zu finden, ob und wie der Infoladen sich zu Zomia verhält und ob die dort anwesenden Personen zum Wagenplatz gehören.

Sie wurden recht schnell aufgefordert den Raum zu verlassen. Dem kamen sie auch nach, einer der beiden blieb jedoch noch kurz vorm Fenster stehen und hat die Personen im Infoladen noch einmal abgecheckt.

Beide Personen waren männlich. Der eine war nach optischer Erscheinung ca Mitte 50 hatte grau-weisses Haar, der andere Ende 40, braunes Haar und trug eine Kakifarbene Jacke.

Der Anquatschversuch reiht sich ein in eine Anzahl ähnlicher Fälle in letzter Zeit Wilhelmsburg und Hamburg, bei denen verschiedene staatliche Behörden versuchten Infos über Zomia und im Falle einer Räumung zu erwartende Reaktionen zu erhalten.

Lassen wir die Repressionsorgane weiter im Trüben fischen! Keine Informationen weitergeben! Lasst euch nicht einschüchtern! Anna und Arthur halten’s Maul! Freiräume erhalten, Zomia bleibt!