Category: Infos und Statements aus dem Infoalden

Start der Kampagne “IBA? Nigs DA! – Für eine soziale und selbstbestimmte Stadt”

Der Infoladen Wilhelmsburg beteiligt sich an der Kampagne “IBA? Nigs DA! – Für eine soziale und selbstbestimmte Stadt”. In den kommenden Monaten wird dies der zentrale Schwerpunkt unserer Arbeit sein.

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Die Kampagne “IBA? Nigs DA! – Für eine soziale und selbstbestimmte Stadt” hat es sich zum Ziel gemacht, den Protest gegen die Internationale Bauaustellung und die Internationale Gartenschau 2013 sichtbar zu machen. Wir werden Alternativen zu neoliberaler Aufwertungshysterie  aufzeigen und deultich machen, dass sich nicht Alle widerstandslos für Hamburgs Standtortwettberwerb einspannen lassen.

Für ein Recht auf Stadt! Dem Senat in die Suppe spucken!

An jedem Freitag (außer dem letzten des Monats) könnt ihr uns ab 19 Uhr bei der „IBA?NigsDA!“-CafeKneipe im Infoladen Wilhelmsburg treffen.

 


Anquatschversuch im Infoladen Wilhelmsburg. Staatsschutz? VS?

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Gestern, am Donnerstag, den 3. November kamen um kurz nach 15Uhr, während der regulären Öffnungszeiten, 2 Personen in den Infoladen, die während mehreren Minuten versucht haben Informationen zum Verhältnis „Infoladen Wilhelmsburg – Wagenplatz Zomia“ zu erhalten. Sie haben sich nicht vorgestellt, noch ausgewiesen, waren vom Auftreten und der Fragestellung her jedoch eindeutig Polizeibeamte in Zivil (vielleicht auch vom Verfassungsschutz).


Renovierung erfolgreich beendet!

Der Infoladen ist nach vollendeter Renovierung wieder geöffnet!
Öffnungszeiten sind die selben wie vorher, auch die Küfa läuft wieder an.


Renovierungspause

Der Infoladen schließt ab dem 18.09. für 14 Tage!
Kommt alle am 18.09. um 15 Uhr zum Renovierungsplenum!


Erneute Soli-Erklärung für den Wagenplatz Zomia

Aus aktuellen Anlass bekräftigt der Infoladen Wilhelmsburg seine Unterstützung für den Wagenplatz Zomia.
Von Bäumen, Büschen und Bauwagenplätzen
Infoladen Wilhelmsburg erklärt sich erneut mit Zomia solidarisch.

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Bravo, Zomia!

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Das Plenum des Infoladen Wilhelmsburg erklärt sich mit dem neuen Wagenprojekt Zomia soldarisch. Gerade im Zuge der Recht auf Stadt-Bewegung wird deutlich, dass die Frage um Wohnraum in Hamburg von Bedeutung ist. Wir begrüßen selbstverwaltetes Wohnen und die Aneignung vom öffentlichen Raum und wünschen viel Erfolg und Durchhaltevermögen. Weiter so!


Kündigung des Infoladens durch Saga zurückgenommen

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Anfang April 2010 wurde dem Infoladen Wilhelmsburg ohne Angabe von Gründen die Räumlichkeit in der Fahrstrasse 10 durch die SAGA-GWG zum 30.06.2010 gekündigt. Diese Kündigung wurde nicht widerspruchslos hingenommen und vielfältig politisch bekämpft.

Im Gespräch mit der SAGA-GWG gab ein Vertreter der SAGA offen zu, dass dem Infoladen gekündigt wurde, weil dieser sich kritisch zur IBA(Internationale Bauaustellung)geäußert hatte.(!) Die SAGA ist Kooperationspartnerin der IBA.

Im Juni 2010 hat die SAGA die Kündigung schließlich aufgrund der Proteste zurückgenommen und der Kampange “Kein Tag ohne Infoladen” zurückgenommen. Wir bedanken uns bei allen, die uns solidarisch unterstützt haben!

Hier eine kleine Dokumentation.


Protest zur Eröffnung des IBA-Docks


Am 06.05. wurde auf der Veddel das IBA-Dock als “Deutschlands größtes schwimmendes Büro- und Ausstellungsgebäude” durch Bürgermeister Ole von Beust eröffnet. Dieses 8 Millionen Euro teure Hausboot ist mit seiner dekadenten Eröffnungsfeier ein offener Schlag ins Gesicht für die veddeler Bevölkerung, die zu einem Drittel auf Leistungen nach SGB II angewiesen sind, deren Erwerbstätige an Jahreseinkommen die Hälfte des hamburger Durchschnitts verdienen und deren überwiegender Anteil aufgrund fehlender deutscher Staatsbürgerschaft rechtlich und sozial benachteiligt ist. Hier geht es nicht um die Bedürfnisse und Interessen der Bevölkerung, wie es die PR-Maschinerie der IBA zu vermitteln versucht. Show and shine, nur gucken, nicht anfassen!
Grund für uns, sich dem Protestbündnis anzuschließen und auf zu zeigen, was durch die IBA wirklich geschieht:
DISKRIMINIERUNG, RASSISMUS, SOZIALE SPALTUNG!
indymedia-Artikel zur Protestaktion