𝗪𝗮𝘀 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘇𝗲𝗶 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗲𝗿𝗳𝗮𝘀𝘀𝘂𝗻𝗴𝘀𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇 ü𝗯𝗲𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵?
Mehr als viele denken. Von eher banalen Informationen wie einer Verwarnung wegen Ruhestörung über die Teilnahme an Partys in sog. „Szeneobjekten“ bis zur Speicherung als sog. „Gewalttäter*in“: Die Gründe für eine Speicherung sind vielfältig. Dass das nicht immer harmlos ist, zeigt sich immer wieder. Im Rahmen des G20-Gipfels wurde 32 Journalist*innen ihre zuvor gewährte Akkreditierung wieder entzogen, da sie aufgrund von veralteten oder falschen Einträgen in Datenbanken für ein Sicherheitsrisiko gehalten wurden. Eine Anwältin aus Frankfurt begleitete 2013 eine Demo beruflich, auf der es zu Straftaten kam. Sie wurde als „Straftäterin, politisch links motiviert“ gespeichert, nur durch Klage gegen die Polizei konnte sie eine Löschung erreichen.